Labortiere

Labortiere

Auch in der biomedizinischen Forschung werden erbkranke Tiere verwendet. Zuchtformen mit erblich bedingten Defekten werden als Krankheitsmodelle genutzt, um Einblicke in die Entstehung von Krankheiten zu erhalten, die ggf. für die Entwicklung von Therapieverfahren wichtig sind. Gleiches gilt für Versuchstiere, bei denen durch gentechnische Maßnahmen die Wirkung bestimmter Erbanlagen ausgeschaltet (sog. "Knock-out-Tiere") oder gezielt verändert ("Knock-in-Tiere") wurde. Auch bei solchen transgenen Tieren werden Schmerzen, Leiden oder Schäden in Kauf genommen. Aus rechtlicher Sicht (vgl. 11b [Abs. 4] TierSchG) ist die Zucht von erbkranken oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen veränderten Tieren jedoch gestattet, sofern ein wissenschaftlicher Zweck verfolgt wird.

nächste Seite: Heimtierzucht

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies entsprechend den Bestimmungen unserer Datenschutzerklärung zu. Wir sammeln keine Daten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. mehr Infos