Leder bedeutet echtes Leiden

Sie glauben, Sie sähen in Ihrer Lederjacke toll aus? Wie würden Sie darüber denken, wenn Sie wüssten, dass dies die Haut einer Babyziege oder sogar die eines Hundes sein könnte? Es sind nicht "nur" Kuhhäute, die als Schuhe und Handtaschen enden zu den Millionen von Tieren, die Jahr für Jahr für die weltweite Le-derindustrie umgebracht werden, gehören auch Schweine aus der Intensivhaltung, exotische Tiere wie Kängurus und Alligatoren und Hunde und Katzen, die genau wie unsere geliebten "Haustiere" sind (und ihres Fleisches und Felles wegen in China und anderen Ländern getötet werden; ihre Häute importiert man in die ganze Welt, auch nach Deutschland!). Sie können also nie sicher sein, in wessen Haut sie stecken.

Warum kein Leder?
Viele der Millionen Rinder und andere Tiere, die ihrer Häute wegen getötet werden, müssen das Grauen der Intensivhaltung erleiden extreme Beengtheit und Verweigerung alles Natürlichen sowie Kastration, Brandmarkung, Schwanzkürzung und Enthor-nung bei vollem Bewusstsein, Entbehrung, schädliche Hormone und Antibiotikumsinjektionen.

Der Transport zum Schlachthof ist für die Tiere eine einzige Tortur. Sie sind verwirrt, haben Angst und müssen Verletzungen, Kälte, Hitze, Überladung, Hunger und Durst erleiden. Auf dieser Fahrt des Grauens kollabieren viele Tiere und sind bei der Ankunft am Schlachthof nicht mehr in der Lage aus eigener Kraft vom Transporter zu gehen. Sie werden dann mit Ketten heruntergezerrt und ihnen brechen beim Aufschlag auf dem Boden die Knochen.

Durch die Fließbandarbeit (oft bis zu 400 Rinder pro Stunde!) im Schlachthof kommt es häufig vor, dass die Tiere bei vollem Bewusstsein unter unvorstellbaren Schmerzen und herzzer-reißend schreiend zerstückelt werden. Der Kauf von Leder

trägt direkt zu dieser Intensivhaltung und der Unterhaltung von Schlachthöfen bei, da Haut das wirtschaftlich wertvollste Neben-produkt der fleischverarbeitenden Industrie ist.

Ein Großteil der in Europa erhältlichen Lederwaren stammt von Tieren aus Entwicklungsländern wie Indien und China, wo Tierschutzgesetze entweder gar nicht bestehen oder nicht durchgesetzt werden.

PETA Ermittlungen in Indien ergaben, dass Kühen der Schwanz gebrochen wird und man ihnen Chilischoten und Tabak in die Augen reibt, um sie zum Weitergehen zu bewegen, nachdem sie vor Anstrengung auf dem Weg ins Schlachthaus zusammen-gebrochen waren. Im Schlachthof angekommen, schneidet man vielen Tieren die Kehle durch und zerlegt sie, während sie nach einem fehlgeschlagenen Versuch sie zu betäuben noch immer bei vollem Bewusstsein sind.

Leder ist auch ganz und gar nicht umweltfreundlich. Es ist Teil der durch die Fleischindustrie verursachte Verschmutzung; hinzu kommen die in Gerbereien verwendeten Giftstoffe.

Einer Studie des National Environmental Management Action Plan (NEMAP, Bangladesch) hat herausgefunden, dass die Lederindustrie schädlicher für die Umwelt ist, als die Textil-, Medikamenten-, Düngemittel- und Papierindustrien.

Mit jedem Paar Lederschuhe, das Sie kaufen, verurteilen Sie ein Tier zu lebenslangem Leid. Sie können stattdessen aus einer Vielzahl an Schuhen, die nicht aus Leder sind, wählen. Genauso verhält es sich mit Kleidung, Gürteln, Taschen und Geldbörsen. Mode sollte Spaß machen und niemanden umbringen.

Tiere schützen kann so einfach sein Machen Sie Ihren Kleider-schrank zur lederfreien Zone!

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